Lebensanker stellt Wohnprojekt in Hannover vor

 
Foto: Büro Beekhuis
 

Hannover/Esens – Wie im Vorfeld mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Beekhuis vereinbart, hatten der Vertreter des Vereins Lebensanker e.V., Helmut von Aswege, sowie der mit der Planung des gemeinschaftlichen Wohnprojekts beauftragte Projektleiter der Real-Immobilien GmbH, Richard van Düllen, am Rand des Plenums im Niedersächsischen Landtag die Gelegenheit, ihr Konzept für ein gemeinschaftliches Wohnen von Menschen mit Handicap vorzustellen.

 

Jochen Beekhuis hatte als neuer Schirmherr des Vereins nach Hannover eingeladen und ein gemeinsames Gespräch mit Sozialministerin Carola Reimann (SPD), der Abteilungsleiterin für Bauen aus dem Umweltministerium, Stefanie Nöthel, und dem Wittmunder Landrat, Holger Heymann, organisiert.

Der 2013 gegründete Verein Lebensanker e.V. kümmert sich um die Betreuung von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Altersstufen. Hierbei bietet er nicht nur einen Ankerplatz für Menschen mit Assistenzbedarf, sondern versucht auch eine Brücke zwischen den Betroffenen, deren Familien und deren Umfeld zu bauen und dauerhaft zu erhalten.

Beim Besuch des Abgeordneten in seinem Wahlkreis in Esens hatte es noch Fragen rund um die Förderbedingungen, die Realisierung eines Gemeinschaftsraums und die Gewährleistung von sozialverträglichen Mieten gegeben. Die konnten nun in Hannover angesprochen werden. „Ich bin der Sozialministerin überaus dankbar, dass sie uns heute unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt hat. Wenn jetzt die Planungen in enger Rücksprache mit dem Landkreis Wittmund nochmal überarbeitet werden, sind wir der Realisierung des Wohnprojekts ein großes Stück näher gekommen“, so Beekhuis.

180913 Lebensanker GrFoto: büro Beekhuis

Kamen am Rande des Plenums in Hannover zusammen (von links nach rechts): Jochen Beekhuis (MdL), Richard van Düllen (Projektleiter Real-Immobilien GmbH), Carola Reimann (Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Helmut von Aswege (Lebensanker) und Landrat Holger Heymann (SPD).