Beekhuis zu Gast bei Bürgermeister Völler

Der Landtagsabgeordnete Jochen Beekhuis mit Wiesmoors Bürgermeister Friedrich Völler (rechts) und dem Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion Johannes Kleen.
 
Foto: Büro Beekhuis

Der Landtagsabgeordnete Jochen Beekhuis mit Wiesmoors Bürgermeister Friedrich Völler (rechts) und dem Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion Johannes Kleen.

 

Wiesmoor – Gemeinsam mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden des Wiesmoorer Stadtrates, Johannes Kleen, hat der SPD-Landtagsabgeordnete Jochen Beekhuis Bürgermeister Friedrich Völler besucht. Themen des Gesprächs waren unter anderem anstehende infrastrukturelle Maßnahmen. Im Vordergrund stand dabei die Sanierung der Landestraße 12.

 

Zuletzt hatten die Bürgermeister der Gemeinden Friedeburg, Uplengen sowie der Stadt Wiesmoor in einem Schreiben an Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ihren Unmut über den schlechten Zustand der L 3 sowie die fehlenden Mittel für deren Sanierung geäußert.

Jochen Beekhuis sicherte Bürgermeister Völler seine Unterstützung zu: „Ich benutze selber die Straße. Zum Teil sogar mehrmals täglich und kann deshalb das Anliegen der Bürgermeister gut nachvollziehen. Wir müssen so schnell wie möglich Abhilfe schaffen. Darum werde ich persönlich den Kontakt zum Wirtschaftsministerium aufnehmen und um eine nochmalige Prüfung des Falls bitten“, so Beekhuis.

Auch beim Thema medizinische Versorgung versicherten sich alle Beteiligten ihrer gegenseitigen Unterstützung. Vor dem Hintergrund der Debatte um eine Regionalklinik, forderte Bürgermeister Völler, auch an die gesundheitliche Versorgung des südlichen Teils des Landkreises Aurich zu denken. „Ich appelliere diesbezüglich an alle Verantwortlichen, Wiesmoor bei der Planung und Neuausrichtung der medizinischen Versorgung angemessen zu berücksichtigen“, sagte Völler.

Darüber hinaus lobten alle Gesprächsteilnehmer den Einsatz der Vertreter der Initiative für den Erhalt des Notdienstkreises Großefehn/Wiesmoor. Jochen Beekhuis verwies auf die beim Landtag eingegangene Petition zum Erhalt des Notdienstkreises. Hierzu werde er nicht nur weiterhin im Austausch mit dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Axel Brammer, bleiben, sondern zusätzlich auch das Gespräch mit der Niedersächsischen Sozialministerin, Dr. Carola Reimann, suchen, so Beekhuis.

Ein weiteres Thema des Gesprächs waren notwendige Maßnahmen zur regionalen Entwicklung. Bürgermeister Völler forderte, den Fokus weiterhin verstärkt auf die ländlichen Regionen zu legen. Auch hier sagte Beekhuis dem Bürgermeister seine Unterstützung zu. „Wir müssen im Rahmen der Programme zur regionalen Entwicklung alles dafür tun, damit sich die Menschen auf dem Lande nicht abgehängt fühlen. Angesichts des demographischen Wandels muss der Erhalt und der Ausbau von Einrichtungen der Daseinsvorsorge in unseren ländlichen Regionen ein wichtiger Bestandteil der politischen Arbeit sein“, so der Landtagsabgeordnete.

 
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