Initiative übergibt über 7.000 Unterschriften

Waren bei der Übergabe dabei (von links nach rechts): Matthias Heeren, Johann Saathoff, MdL Axel Brammer, MdL Jochen Beekhuis und Jens Peter Grohn.
 
Foto: Büro Beekhuis

Waren bei der Übergabe dabei (von links nach rechts): Matthias Heeren, Johann Saathoff, MdL Axel Brammer, MdL Jochen Beekhuis und Jens Peter Grohn.

 

Großefehn/Wiesmoor - Vertreter der Initiative für den Erhalt des Notdienstkreises Großefehn/Wiesmoor haben auf Vermittlung des SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Beekhuis den Vorsitzender des Landespetitionsausschusses, Axel Brammer (SPD) getroffen und eine Petition übergeben. Der Grund: Der Notdienstkreis Großefehn/Wiesmoor soll zum 1. Juli 2018 mit dem Kreis Aurich/Südbrookmerland/Ihlow zusammengeschlossen werden.

 

„Wir haben mehr als 7.000 Unterschriften für den Erhalt des Notdienstkreises Großefehn/Wiesmoor gesammelt und freuen uns sehr, diese an den Vorsitzenden des niedersächsischen Petitionsausschusses übergeben zu dürfen“, sagte Matthias Heeren, der Großefehntjer Sprecher der Initiative. „Helfen sie uns, dann helfen sie sich selbst!“, so lautet das Motto der Initiarive. „Wir wollen auf die Wichtigkeit des Notdienstkreises Großefehn/Wiesmoor hinweisen, denn wir sehen es medizinische als notwendig an, eine wohnortnahe medizinische Versorgung zu garantieren“, begründeten  Heeren, Jens Peter Grohn und Johann Saathoff ihr Engagement. „Wir wurden bereits von mehreren Bürgerinnen und Bürgern auf unsere Tätigkeit in der Initiative angesprochen. Sie sind alle froh, dass wir uns für den Fortbestand unseres Notdienstkreises einsetzen“, so die beiden Wiesmoorer Sprecher Grohn und Saathoff weiter.

Zusammen mit Jochen Beekhuis, der den Termin mit Brammer initiierte und der sich ebenfalls für den Fortbestand des Notdienstkrieses Großefehn/Wiesmoor einsetzt, überreichten die Vertreter der Initiative die gesammelten Unterschriften. „Ich nehme dieses Anliegen und die Petition mit nach Hannover und werde dafür sorgen, dass die Petition zügig im Petitionsausschuss auf die Tagesordnung kommt“, versprach  Brammer. Die Petition ist direkt an die Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, Frau Dr. Gabriele Andretta, gerichtet. „Wir wünschen uns eine erneute Debatte über den Erhalt des Notdienstkreises und fordern die politischen Vertreter auf, ihre Versprechen von der Stärkung des ländlichen Raumes einzuhalten und den Erhalt der medizinischen Versorgung in Großefehn und Wiesmoor zu unterstützen“, so die Sprecher der Initiative abschließend.