Beekhuis: "Müssen alle an einem Strang ziehen"

MdL Jochen Beekhuis
 
Foto: Roswita Mandel

Jochen Beekhuis, MdL

 

Hannover - Im Rahmen des Unterausschusses für Häfen und Schifffahrt wurden die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages über die Havarie des Frachters Glory Amsterdam informiert. Angekündigt hatte sich der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees, der den Abgeordneten zur Arbeit bei der Bergung der Glory Amsterdam Rede und Antwort stand.

 

Nachdem bereits der niedersächsische Umweltminister, Olaf Lies, im Zuge eines runden Tisches mit Vertretern des Bundes, des Havariekommandos und der Insel- und Küstenkommunen sich um Aufklärung bemüht hatte, hat sich jetzt auch der Unterausschuss des Themas angenommen. Der Landtagsabgeordnete Jochen Beekhuis zeigte sich nach der Unterrichtung zufrieden: "Ich glaube die heutige Veranstaltung war wichtig um endlich einmal einen vollumfänglichen Überblick über die Faktenlage zu bekommen. Wir müssen jetzt gemeinsam mit dem Bund, aber auch mit den Betroffenen vor Ort alles daran setzen, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen und unsere Inseln und Küsten ausreichend geschützt sind."
Gesprochen wurde im Ausschuss unter anderem über eine Überarbeitung der Sicherheitskonzepte an der norddeutschen Küste sowie über eine bessere technische und personelle Ausstattung des Havariekommandos. Ein weiterer Punkt war die zum Teil kritisierte Informationslage während des Unfalls und der anschließenden Bergung. Zu möglichen Lücken in der Informationskette hatte der SPD-Abgeordnete im Ausschuss nochmal nachgehakt und angemahnt: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Kommunen vor Ort über solche Ereignisse bestmöglich informiert sind, damit sie geeignete Maßnahmen einleiten können. Eine mögliche Katastrophe - wie sie uns zum Glück diesmal erspart geblieben ist - können wir nur abwehren, wenn wir alle an einem Strang ziehen", so Beekhuis.

 

 
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